Aktuelle Neuigkeiten zu Gesundheit, Veröffentlichungen und Schule

Mehr Bewegung in der Schule: Programm Kinder gesund bewegen 2.0

Eine Stunde Bewegung pro Tag brauchen Kinder für ein gesundes Heranwachsen, raten die von renommierten Fachleuten erstellten Österreichischen Bewegungsempfehlungen für Kinder.  Das bundesweite Programm Kinder gesund bewegen 2.0 bringt zusätzliche Bewegungseinheiten in die Schule und in den Kindergarten! Finanziert wird Kinder gesund bewegen 2.0 vom Sportministerium, sowie der Bundes-Sportförderung. Die Umsetzung wird durch die Sport-Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION sichergestellt.

Im Rahmen des Programms erhalten die Bildungseinrichtungen ein auf ihren speziellen Bedarf zugeschnittenes Bewegungsangebot, durchgeführt von qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Damit diese noch besser auf die Bedürfnisse der Schulen eingehen können, werden ab Herbst 2019 pädagogische und schulrechtliche Fortbildungen für die Bewegungscoaches angeboten.

Mehr zum Programm: Kinder gesund bewegen 2.0
Mehr zur Fortbildung für Übungsleiter/-leiterinnen

Psychologische Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung

Kostenlose psychologische Beratung und Workshops zur Psychoedukation für Menschen mit Fluchterfahrung – auch für Jugendliche – bietet das Wiener Institut für Frauen- und Männergesundheit (FEM, FEM Süd und MEN) im Rahmen des Projekts NEDA an. Durch die psychologische (Erst-)Versorgung soll diesen Menschen Stabilisierung und Entlastung geboten und bei der Bewältigung der traumatisierenden Situation geholfen werden. In Anspruch nehmen können das Angebot Menschen in der Grundversorgung aus Wien.

Die Einzelgespräche und die Gruppenworkshops können in mehreren Sprachen, zum Beispiel Arabisch, Farsi oder Dari, durchgeführt werden. Sie finden aufsuchend oder an den drei Standorten des Instituts statt. Mehr zum Projekt NEDA hier.

Welttag Sexuelle Gesundheit: Materialien zur Sexualerziehung in der Schule

Am 4. Septmeber ist Welttag der sexuellen Gesundheit! Sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Gesundheit insgesamt, mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden, stellt die World Health Organization (WHO) fest. Voraussetzung für sexuelle Gesundheit ist eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und zu sexuellen Beziehungen. Die Grundlage dafür wird in Kindheit und Jugend geschaffen. Deshalb ist Sexualerziehung, die Kinder und Jugendliche altersadäquat in ihrem Entwicklungsprozess begleitet, so wichtig.

Unsere Materialien „Sexualerziehung“ geben Tipps für das Umsetzen in der Schule. Sie bieten einen Überblick über die Kernthemen der schulischen Sexualerziehung, die von Expertinnen und Experten empfohlen werden; sie zeigen, wie das sensible Themenfeld Sexualität im Unterricht angesprochen werden kann und geben Tipps für die Zusammenarbeit mit Eltern auf der einen Seite und Fachleuten auf der anderen Seite. Ein Praxisteil mit Methoden und Übungen, Literatur- und Linktipps sowie sexualpädagogischen Angeboten rundet die Broschüre ab.

Download der Materialien: „Sexualerziehung in der Schule“

Dialog Gesunde Schule 2019: Gesund kommunizieren in der Schule

„Red mit! – gesund kommunizieren in der Schule“ ist das Motto des diesjährigen Dialogs Gesunde Schule. Der Dialog Gesunde Schule ist eine Veranstaltungsreihe des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger in Kooperation mit den Service Stellen gesunde Schule der Gebietskrankenkassen. Heuer findet der Dialog Gesunde Schule in Kooperation mit der Service Stelle gesunde Schule der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse in Linz statt.

Schulleitungen, Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch Eltern und Schülerinnen und Schüler sind im schulischen Alltag oft mit herausfordernden Situationen konfrontiert, bei denen eine wertschätzende Kommunikation wesentlich ist. Gute Kommunikation fördert die Arbeitszufriedenheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Lehrenden und Lernenden.

Der Dialog Gesunde SchuleDialog Gesunde Schule findet am 8. Oktober 2019, von 13 bis 18 Uhr, an der Johannes-Kepler-Universität in Linz statt!

Gesund aufwachsen in Vorarlberg

Gesund aufwachsen in Vorarlberg“ ist ein ganzheitliches Gesundheitsförderungsprogramm, das allen Vorarlberger Kindergarten- und Volksschulkindern die gleichen Rahmenbedinungen für die Förderung ihrer Gesundheit bieten soll. Zentrales Element dieses Projekts bildet die Förderung von Lebenskompetenzen; im Volksschulbereich wird dafür das Programm „Gemeinsam stark werden“ angeboten. Das Ziel von „Gemeinsam stark werden“ ist die Stärkung jener Lebenskompetenzen, die Voraussetzung für ein gesundes, selbstbestimmtes und erfülltes Leben sind. Gleichzeitig werden durch die Umsetzung des Programms das Miteinander und ein gesundes Klassenklima gefördert.

Das kostenfreie Programm umfasst die Schulung von Lehrerinnen und Lehrern in 24 Unterrichtseinheiten, die als SCHILF oder SCHÜLF gebucht werden können. Dazu werden den Lehrkräften fertig ausgearbeitete Materialen (1. bis 4. Schulstufe) zur Verfügung gestellt, die sie einfach und selbstständig im Unterricht umsetzen können. Mehr Infos zu den einzelnen Modulen des Programms, zur Buchung von SCHILF bzw. SCHÜLF und zu offenen Fortbildungsterminen bei SUPRO – Gesundheitsförderung und Prävention.

So schmeckt’s uns allen! Richtig essen für 4- bis 10-Jährige

In der Kindheit wird ein wichtiger Grundstein für das spätere Ernährungsverhalten gelegt. Die Broschüre So schmeckt’s uns allen! Richtig essen für 4- bis 10-Jährige (PDF) richtet sich an Eltern (und ihre Kinder) und versteht sich als Hilfestellung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Kindergarten- und Volksschulalter. Die Broschüre basiert auf den Ernährungsempfehlungen für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren (PDF) und soll einen gemeinschaftlichen, ausgewogenen Umgang mit Lebensmitteln in der Familie fördern. In einem Beihefter zur Broschüre (PDF) gibt es für Eltern und ihre Kinder schmackhafte Rezepte, Spiele und Tipps für die passenden Portionsgrößen für 4- bis 10-Jährige.

Die Broschüre kann über den Bestellservice des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz bzw. über die Mailadresse broschuerenservice@sozialministerium.at oder unter der Telefonnummer 01 71100 – 86 25 25 kostenlos bezogen werden.

Neue Daten zur Gesundheit von österreichischen Schülerinnen und Schülern

Alle vier Jahre werden im Rahmen der internationalen HBSC-Studie Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren zur ihrer Gesundheit und ihrem Gesundheitsverhalten befragt. Nun liegen die Ergebnisse der jüngsten Erhebung aus dem Jahr 2018 vor. Und sie zeigen, dass sich der positive Trend im Gesundheitsverhalten der österreichischen Jugendlichen fortsetzt. Gesundheitsschädliches Verhalten geht weiter zurück; die Heranwachsenden konsumieren weniger Tabak und Alkohol, außerdem auch weniger Süßigkeiten und zuckerhaltige Limonaden. Dagegen zeigen sich günstige Tendenzen bei gesundheitsförderlichen Gewohnheiten wie Bewegung und Sport oder täglichem Konsum von Gemüse. Weiterlesen

FGÖ-Projektcall: „Kinder essen gesund“ in der Volksschule

Der Fonds Gesundes Österreich fördert ab Jänner 2020 zwei Projekte, die zur Verbesserung der Ernährung von Kindern in Österreich im Alter von 4 bis 10 Jahren im Setting Schule beitragen. Mit dem aktuellen Projektcall lädt der FGÖ alle Organisationen ein, die Kernkompetenzen im Bereich Schulischer Gesundheitsförderung und gesunder Ernährung aufweisen sowie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Schulen haben. Eine Vernetzung mit weiteren relevanten Akteuren im jeweiligen Bundesland, z.B. Bildungsdirektionen und Gesundheitsförderungseinrichtungen, soll Teil des Projektes sein.

Das Projekt soll mit mehreren Volksschulen, vornehmlich solchen, die noch keine Ernährungsprojekte durchgeführt haben, umgesetzt werden. Projektschwerpunkte sollten dabei sein, die Ernährungskompetenz der Kinder zu stärken, ihr Wissen um gesunde Ernährung und Lebensmittel zu verbessern und Möglichkeiten zum gemeinsamen Kochen zu schaffen. Dabei kann auf bereits bestehende Models of Good Practice aufgebaut werden. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre (2020-2022). Einreichfrist ist der 22. August 2019. Alle Informationen zum Projektcall unter: www.fgoe.org

Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2019

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) thematisiert am Nichtrauchertag 2019 die negativen Auswirkungen von Tabakrauch auf die Lungengesundheit, z.B. chronische Atemwegserkrankungen und Krebs. Betroffen sind nicht nur die Konsumenten von Tabakprodukten, sondern auch Nichtrauchende, die schädlichem Tabakrauch in ihrer Umgebung ausgesetzt sind.

Die Österreichische ARGE Suchtvorbeugung hat schon 2014 in einem Positionspapier (PDF) wirksame Strategien zur Reduzierung des Tabakkonsums in Österreich zusammengestellt. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Prävention bei Kindern und Jugendlichen. Lebenskompetenzprogramme, die die persönlichen Kompetenzen und Stärken von Heranwachsenden unterstützen und gleichzeitig sachlich und altersangepasst über Sucht und Suchtmittel informieren, haben sich hierbei besonders bewährt.

Linktipps:
Gemeinsam stark werden – Programm für Volksschulen
plus – Programm für Sekundarstufe 1
Freunde – Programm für den Kindergarten
YOLO! Lebe deine Leben, ohne Rauch – Unterrichtsmaterial und Klassenwettbewerb

Der Unterschied bist DU! – BNE-Sommerakademie des FORUM Umweltbildung

Bei der viertägigen Fortbildung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrem Engagement in Bezug auf die UN-Ziele der Nachhaltigkeit (SDGs), Klimaschutz sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bestärkt und mit Werkzeugen ausgestattet, um gesellschaftliche und ökologische Veränderung positiv mitzugestalten. Es geht nicht darum sämtliche Probleme dieser Welt zu lösen, sondern im Bewusstsein über die eigenen Fähigkeiten und Potenziale zu handeln. Durch vielfältige Methoden und den Austausch in der Gruppe gewinnen die TeilnehmerInnen Klarheit darüber, wie diese Veränderung gelingen kann.

Die Sommerakademie findet von 19. bis 22. August 2019 in Waldkirchen/OÖ statt. Auf dem Programm stehen informative Vorträge, praxisorientierte Workshops und ein buntes Rahmenprogramm. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos. Lediglich für Unterkunft und Verpflegung fallen Kosten an.