Aktuelle Neuigkeiten zu Gesundheit, Veröffentlichungen und Schule

Materialien zur schulischen Bubenarbeit

Bubenarbeit in der Schule hilft dabei, traditionelle Geschlechterstereotype abzubauen, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Entwicklung einer eigenständigen Geschechtsidentität. Burschen setzen sich reflektiert mit patriarchalen Strukturen auseinander. Sie entwickeln ein selbstkritischesReflexionsvermögen und erweitern ihre Handlungskompetenz. Die aktuellen Matialien von Zentrum Polis – Politik lernen in der Schule bieten einen Einstieg in Geschlechtertheorien und Sichtweisen auf Männlichkeiten, eine kleine Geschichte der Bubenarbeit und viele praktische Methodentipps und Unterrichtsbeispiele für die Schule.

polis aktuel 6/2019: Schulische Bubenarbeit gibt es zum Download oder zum Bestellen.

Logo der Initiative "Kinder essen gesund"

Initiative „Kinder essen gesund“

Die österreichweite Initiative „Kinder essen gesund“ hat eine bessere Ernährung von Kindern zum Ziel. Denn gesundes Essen und Trinken beginnt in der Kindheit! Früh erlernte Ernährungsweisen können die späteren Ernährungsgew ohnheiten ein Leben lang prägen.
Seit Kurzem steht nun die Website der Initiative online. Deren Herzstück ist die Toolbox. Hier werden viele hilfreiche Materialien für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Essensverantwortliche und Gemeinschaftsverpfleger zur Verfügung gestellt.

Mehr zur Initiative unter: kinderessengesund.at

Cover der Broschüre Lebenskompetenzen fördern

Lebenskompetenzen fördern – aktualisierte Neuauflage

Suchtvorbeugung in der Schule ist nicht schwer! Moderne Suchtprävention passt nämlich sehr gut zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Im Mittelpunkt steht die Förderung der persönlichen und sozialen Fähigkeiten – oder anders gesagt: der Lebens- und Gesundheitskompetenzen – von Schülerinnen und Schülern. Diese persönlichen und sozialen Kompetenzen haben sich als wirksame „Schutzfaktoren“ gegen die Entwicklung von Abhängigkeiten erwiesen. Die Schule als Lebensraum, der unterstützende und fördernde Strukturen aufweist, ist ein weiterer Schutzfaktor. Die dritte Säule moderner Suchtprävention ist das Wissen über Suchtmittel und ihre Auswirkungen; es hilft den Heranwachsenden sich zu orientieren und das Risiko von Substanzkonsum richtig einschätzen zu können.

Lehrerinnen und Lehrer, die Suchtvorbeugung in der Schule umsetzen möchten, können auf die Unterstützung von kompetenten Fachleuten zurückgreifen, auf fertig entwickelte und erprobte Programme und auf eine Fülle von wertvoller Literatur. Die aktualisierte Neuauflage unserer Materialien „Lebenskompetenzen fördern“ erklären die Grundlagen schulischer Suchtprävention, stellen bewährte Programme und unterstützende Fachstellen vor. Die Materialien sind für Pädagoginnen und Pädagogen kostenlos.

 

Tipps fürs Lernen – Neue Broschüre des BMBWF

Die neue Broschüre „Lernen lernen“ gibt Empfehlungen für erfolgreiches Lernen, die sich in der schulpsychologischen Praxis bewährt haben. Sie richtet sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler zur Reflexion und Optimierung ihrer Lernprozesse, ist aber auch für Lehrer/innen und Eltern interessant. Die Informationen und Tipps zum Lernen wurden Wissenschafter/innen und Schulpsychologen/-psychologinnen erstellt.

Die Broschüre kann im Publikationenshop des Bildungsministeriums bestellt oder heruntergeladen werden.

Programm „Familien stärken“ für Familien und Kinder von 10 bis 14 Jahren

Das Programm „Familien stärken 10–14“ unterstützt Wiener Familien dabei, das Leben in der Familie möglichst konfliktfrei zu gestalten und die Lebenskompetenzen der Kinder zu fördern. Es hilft nachweislich dabei, die Eltern-Kind-Beziehung zu verbessern.

Das Programm wird für alle Familien in Wien, die mindestens 1 Kind im Alter von 10-14 Jahren haben, kostenfrei angeboten. Am besten wirkt es, wenn beide Elternteile oder Erziehungsberechtigten gemeinsam mit ihrem Kind teilnehmen. Das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien bietet „Familien stärken 10-14“ gemeinsam mit Kolping Österreich seit 2017 in Wien an.

Neue Materialien „Positive Körperbilder fördern“

Fast die Hälfte der österreichischen Schülerinnen und Schüler sind mit ihrem Aussehen und ihrem Körper unzufrieden, legen die Daten der HBSC-Erhebung 2018 nahe. Die körperlichen Veränderungen während des Heranwachsens und in der Pubertät verunsichern. Besonders Kinder und Jugendliche mit geringem Selbstwert neigen dazu, sich selbst und ihr Aussehen als negativ einzuschätzen. Die allgegenwärtigen Bilder von gut aussehenden, attraktiven Menschen in den Medien, der Werbung und auf Social Media können Jugendliche zusätzlich verunsichern, wenn sie sich mit den dargestellten Models oder Celebrities vergleichen.

Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper und dem eigenen Aussehen ist für die Identitätsentwicklung und für das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendliche jedoch wesentlich. Die neue Broschüre „Positive Körperbilder fördern“ bieten Lehrerinnen und Lehrern Anregungen, wie sie Heranwachsende bei der Entwicklung eine positiven Körperbildes unterstützen und deren Selbstwert, Körperakzeptanz und psychische Gesundheit fördern können.

Die Materialien können hier kostenlos angefordert werden.

Ein Kompass

Neue Praxisbroschüre für Schulleiter/innen

Die Bildungsreform 2017 hat neue Handlungsspielräume für Schulen eröffnet; eine ganz wesentliche Rolle für eine erfolgreiche Selbststeuerung spielt die Schulleitung. Eine neue Publikation der Bildungsministeriums beschreibt schulartenübergreifend die Rolle, Verantwortungen und Aufgaben von Schulleitungen und zeigt praxisrelevante Instrumente auf.

Die Broschüre Schulleitungsprofil (PDF) bietet Schulleiterinnen und Schulleitern eine verständliche, praxisnahe Orientierung, auf welche Managementaufgaben sie sich fokussieren sollten. Das Schulleitungsprofil leistet einen Beitrag zu einem gemeinsamen Führungsverständnis an Österreichs Schulen und Schulclustern, dient als Fundament für die Schulleitungsaus- und -fortbildung und bietet Schulqualitätsmanager/innen einen Referenzrahmen. Nicht zuletzt zeigt es auch Lehrerinnen und Lehrern, welche Erwartungen sie an die Schulleitung haben können.

Mehr zur neuen Publikation im Schulautonomie-Blog.

Aktion „November rauchfrei“

Mit 1. November 2019 wird die österreichische Gastronomie rauchfrei. Eine gute Gelegenheit Nichtraucherin, Nichtraucher zu werden! Das Rauchfrei Telefon ruft deshalb den November rauchfrei aus. Das Rauchfrei Telefon unterstützt und informiert alle, die rauchfrei werden oder bleiben wollen – natürlich nicht nur im November, sondern auch danach!

Für alle, die mit dem Rauchen aufhören möchten, bietet das Rauchfrei Telefon Unterstützung wie die Rauchfrei App für das Smartphone, das online-Rauchentwöhnungstraining „Endlich aufatmen“ oder telefonische Beratung unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 810 013.

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE)

Um Ernährungs- und Lebensmittelfragen, die polarisieren, geht es bei der diesjährigen Jahrstagung der ÖGE. Diskutiert werden Ursachen und Wege zu mehr Ernährungskompetenz und Bildung. Globalisierung, Diversität und des Klimawandel stehen dabei ebenso Thema wie Ernährungskommunikation und Ernährungsbildung sowie Lebensmitteltechnologie und -sicherheit. Am zweiten Veranstaltungstag findet die Verleihung des Ernährungsforschungspreises statt, wobei die Ausgezeichneten in Kurzvorträgen ihre Themenbereiche präsentieren werden.

Die ÖGE-Jahrestagung findet am 14. und 15. November 2019 im Festsaal des Bundesamtsgebäudes, Radetzkystraße 2, 1030 Wien statt.

EU Health Award 2019: Spanisches Schulprojekt zur Adipositasprävention ausgezeichnet

Der EU Health Award 2019 zeichnet Projekte aus, die Prävention und Reduktion von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen zum Ziel haben. Prämiert werden jeweils ein Projekt aus dem Setting Gemeinden, NGOs und Schulen. Im Bereich Schulen wurde heuer die IES Guadalquivir, eine Schule in einer der ärmsten Gegenden Spaniens, ausgezeichnet.

Das Projekt „Be aktive @ IES Guadalqivir“ hat drei Hauptziele:

  • Gesundheitsförderung ins Schulleitbild aufnehmen und in der Schule verankern,
  • die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler durch gesunde Ernährung, Bewegung und Gesundheitsbildung zu fördern;
  • mit Eltern und lokalen Gesundheitseinrichtungen zusammenarbeiten.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele waren die Aufnahme von Gesundheitserziehung in das Curriculum, Aktivitäten und Veranstaltungen zur Bewegungsförderung und die Verbannung von Snacks, Limonaden und Energydrinks aus der Schule. Für viele Jugendlichen ist der Konsum von Süßigkeiten und Snacks eine Möglichkeit, herausfordernde Situationen zu bewältigen. Durch Programme zur Lebenskompetenzförderung lernen sie andere, günstigere Bewältigungsstrategien für den Umgang mit Stress und negativen Gefühlen kennen. Ein ausführliche Beschreibung (auf Englisch) des Projekts findet sich im Booklet (PDF) zum EU Health Award (ab Seite 27).

Mehr zum Award und zu den ausgezeichneten Projekten: https://ec.europa.eu/health/ngo_award/home_en