Aktuelle Neuigkeiten zu Gesundheit, Veröffentlichungen und Schule

Informationen zum Coronavirus und zur Erkrankung COVID-2019

Das Coronavirus und die dadurch ausgelöste Erkankung COVID-2019 verbreiten sich nun auch in Europa. Auch in Österreich gibt es zwei Erkrankte. Es gibt eine intensive Berichterstattung in den Medien und viele Gerüchte rund um das Virus; auch Kinder und Jugendliche erfahren von einer möglichen Pandemie und sind möglicherweise verunsichert oder ängstlich. Deshalb ist es wichtig, dass Lehrerinnen und Lehrer in der Schule sachlich und richtig informieren, wenn entsprechende Fragen der Schülerinnen und Schüler aufkommen.

Seriöse und korrekte Informationen zum Coronovirus und zu COVID-2019 bietet die AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH unter https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/.

Aktuelle Informationen zur Verbreitung des Coronavirus in Österreich und Europa finden sich auf der Website des Gesundheitsministeriums: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

Außerdem wurde eine Coronavirus Hotline eingerichtet: 0800 555 621.

Was kann man selbst tun, um die Gefahr einer Ansteckung zu vermindern?

Wie bei der saisonalen Grippe sind folgende Vorsorgemaßnahmen sinnvoll:

  • Die Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife gründlich waschen.
  • Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch, nicht mit den Händen, bedecken, wenn Sie husten oder niesen.
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen.

Personen, die befürchten erkrankt zu sein oder Kontakt mit Erkrankten hatten, sollten zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, das Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die Ratschläge genau befolgen.

e-Learning über Weibliche Genitalverstümmelung für Lehrkräfte

Das Wiener Programm für Frauengesundheit der Stadt Wien stellte am 4. Februar anlässlich des Internationalen Tags gegen FGM ein e-Learning-Angebot über Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) vor. Zielgruppe sind Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Mädchen arbeiten. Das e-Learning-Programm möchte Lehrkräfte als Bezugspersonen von Mädchen aus Ländern mit FGM-Risiko sensibilisieren und einen Handlungsleitfaden anbieten.

Kostenlose Prozessbegleitung für Schulen: Klimafreundlicher Schulweg

Das klimaaktiv mobil startet 2020/21 in eine neue Runde. Im Zuge des Projekts „Klimafreundlicher Schulweg“ werden Bildungseinrichtungen von einer Mobilitätsberaterin, einem Mobilitätsberater ein Schuljahr lang begleitet. Sie erhalten Unterrichtsideen und Unterstützung bei der Mobilitätserhebung, Problemanalyse, Ideenfindung, Umsetzung von Projekten und Aktivitäten sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit rund um den klimafreundlichen Schulweg.

Das Programm startet im Herbst 2020. Es stehen österreichweit 40 Plätze zur Verfügung.  Interessierte Kindergärten und Schulen (bis zur Oberstufe) können sich bereits jetzt für die Teilnahme im nächsten Schuljahr melden. Bewerbungsschluss ist der 29. März 2020!

Mehr Bewegung in der Berufsschule mit „App dich fit“

Die Berufsschule und den Alltag von Lehrlingen bewegungsfreundlich gestalten, war das Ziel des steirischen Projekts „App dich fit“ von Styria vitalis! Im Vergleich zu gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern beurteilen Lehrlinge ihr subjektive Gesundheit etwas schlechter. Sie geben seltener an, Zeit für sich selbst zu haben und voller Energie zu sein.

In der dicht gedrängten Berufsschulzeit kommen Sport und Bewegung oft zu kurz. Bewegungsmangel bildet laut WHO einen der größten Risikofaktoren für gesundheitliche Beeinträchtigungen und nicht übertragbare Krankheiten. Im Rahmen des Projekts „App dich fit“ hat eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, die mehr Bewegung in die Berufsschule bringen. Ein Praxisleitfaden (PDF) steht nun für alle interessierten Berufsschule zur Verfügung und zeigt Ideen und Möglichkeiten auf, wie Schritt für Schritt Bewegungsmöglichkeiten im Schulalltag umgesetzt werden können.

Wiener Gesundheitspreis 2020

„Gesundheit & Sport“ stehen im Mittelpunkt des Wiener Gesundheitspreises 2020. Das Ziel des Wiener Gesundheitspreises ist es, neue und erfolgreiche Wege in der Gesundheitsförderung vorzustellen und auszuzeichnen. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben; in der Kategorie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“ sind auch Schulen und andere Bildungseinrichtungen eingeladen mitzumachen. Einreichschluss ist der 15. Mai 2020!

Die Preisverleihung findet am 21. September 2020 im Rahmen der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2020 statt.

Logo und Schriftzug des Programms Respekt: Gemeinsam stärker

Neues Wiener Schulprojekt „Respekt: Gemeinsam stärker“

„Respekt: Gemeinsam stärker“ ist ein neues Präventionsprogramm, mit dem die Stadt Wien gezielt Herausforderungen im Schulalltag begegnet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer Schulkultur des gegenseitigen Respekts. Das bedeutet, dass Konflikte konstruktiv geführt werden können und Schule so zu einem Ort wird, an dem sich alle wohlfühlen.

Im Sommersemester 2020 wird an fünf Standorten gestartet, weitere Standorte folgen im Herbstsemester 2020/21. In jeder Schule wird zuerst der besondere Bedarf geklärt, danach werden passende Angebote erarbeitet, um spezifische Herausforderungen am Standort zu bearbeiten. Externe KooperationspartnerInnen arbeiten pädagogisch mit den SchülerInnen, unterstützen die LehrerInnen bei der Bewältigung ihres vielschichtigen Alltags und versuchen Eltern für eine stärkere Vernetzung mit der Schule zu gewinnen. Ein Jahr lang werden die Schulen intensiv begleitet.

Frühlingsakademie des Vereins Dialog

Bereits zum vierten Mal findet heuer die „Dialog: Frühlingsakademie“ statt! Von 20. bis 24. April 2020 bietet der Verein Dialog im Rahmen der Frühlingsakademie spannende Workshops und Vorträge zum Thema Sucht und Suchtprävention an.

Der Verein Dialog ist die größte ambulante Suchthilfeeinrichtung Österreichs. An sechs Standorten in Wien werden zahlreiche Angebote für Suchtmittelkonsumenten/innen und ihre Angehörigen sowie für interessierte Einzelpersonen, Schulen, Organisationen und Betriebe umgesetzt. Das Fortbildungsangebot der „Dialog: Frühlingsakademie“ richtet sich an Personen, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Sucht auseinandersetzen wollen.

Awareness-Kampagne zum Thema Sexuelle Gesundheit „Ich will es wissen“

Sexualität ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Hartnäckige Mythen über sexuell übertragbare Krankheiten, Verhütung, und Liebe führen oftmals zu einer Fehleinschätzung von Risiken und Schutzmöglichkeiten. Verzerrte und problematische Bilder von Sexualität und Intimität, sowie die permanente Konfrontation mit sexualisierten Inhalten in Medien und Kultur, schaffen Klärungsbedarf bei Jugendlichen.

Die AIDS-Hilfen Österreichs bieten Workshops für Jugendliche zur Vermittlung sexueller Gesundheitskompetenzen. Ziel ist es, einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität zu fördern. Außerdem bieten sie Fortbildung für Lehrer/innen und Pädagogen/innen an, die diese dabei unterstützen, die Themen Sexualität und Gesundheit selbstständig und interaktiv im Unterricht zu bearbeiten. In den Fortbildungen wird anhand von erprobten Methoden gezeigt, wie das Thema sexuelle Gesundheit altersgerecht im Unterricht vermittelt werden kann.

Website zur Kampagne: „Ich will es wissen“

Materialien zur schulischen Bubenarbeit

Bubenarbeit in der Schule hilft dabei, traditionelle Geschlechterstereotype abzubauen, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Entwicklung einer eigenständigen Geschechtsidentität. Burschen setzen sich reflektiert mit patriarchalen Strukturen auseinander. Sie entwickeln ein selbstkritischesReflexionsvermögen und erweitern ihre Handlungskompetenz. Die aktuellen Matialien von Zentrum Polis – Politik lernen in der Schule bieten einen Einstieg in Geschlechtertheorien und Sichtweisen auf Männlichkeiten, eine kleine Geschichte der Bubenarbeit und viele praktische Methodentipps und Unterrichtsbeispiele für die Schule.

polis aktuel 6/2019: Schulische Bubenarbeit gibt es zum Download oder zum Bestellen.

Logo der Initiative "Kinder essen gesund"

Initiative „Kinder essen gesund“

Die österreichweite Initiative „Kinder essen gesund“ hat eine bessere Ernährung von Kindern zum Ziel. Denn gesundes Essen und Trinken beginnt in der Kindheit! Früh erlernte Ernährungsweisen können die späteren Ernährungsgew ohnheiten ein Leben lang prägen.
Seit Kurzem steht nun die Website der Initiative online. Deren Herzstück ist die Toolbox. Hier werden viele hilfreiche Materialien für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Essensverantwortliche und Gemeinschaftsverpfleger zur Verfügung gestellt.

Mehr zur Initiative unter: kinderessengesund.at