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Architektur & Gesundheit

Jede/r kennt es aus eigener Erfahrung: Es gibt Räume, in denen fühlen wir uns einfach wohl. Plätze, an denen verweilen wir gerne. Aber woran liegt das? Damit beschäftigt sich die Architekturpsychologie.

Wichtige Einflussfaktoren und Stellgrößen in diesem Zusammenhang sind Temperatur und Tageslicht, Lärm, Enge und persönlicher Raum, Rückzugs- ebenso wie Sozialräume, Farben und Materialien sowie individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Ziel der Fortbildung: Die Seminarteilnehmer/innen wissen darüber Bescheid, wie sich Arbeits- und Sozialräume mit einfachen, kostengünstigen Mitteln gesundheitsförderlicher gestalten lassen.

Gesund führen – Gesundheit fördern

Schulleiter/innen müssen sich in ihrer täglichen Arbeit einer Vielzahl an wichtigen Aufgaben widmen. Unter anderem sollten sie sich – im Sinne ihrer Fürsorgepflicht – mit der Gesundheit ihrer Mitarbeiter/innen auseinandersetzen. Denn Führungskräfte haben einen wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden, die Motivation und die Leistungsfähigkeit von Beschäftigten. Dabei ist es hilfreich zu wissen, was überhaupt unter (psychischer) Gesundheit verstanden wird, ab wann sie gefährdet ist, wie vorgebeugt werden kann und welche Maßnahmen sinnvoll sind, wenn bereits erste Krankheitssymptome sichtbar werden.

Gesundheit 4.0 – Gesundheitsförderung vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen

Als vor 30 Jahren mit der Ottawa Charta der Grundstein für das Konzept der Gesundheitsförderung gelegt wurde, waren sowohl die gesellschaftlichen als auch die technologischen Voraussetzungen wesentlich anders als in unserer heutigen Zeit. Das Seminar versucht, Gesundheitsförderung vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen zu verorten und Strategien für digitalisierte Lebens- und Arbeitswelten zu entwerfen. Dabei wird auf die aktuell diskutierten Instrumente und Strategien von 4.0 zurückgegriffen.

Bin ich gut genug? Gesundheit und Wohlbefinden in Zeiten der Machbarkeit.

Gesundheits- und Fitness-Apps, tragbare Sensoren sowie die ständige Dokumentation von Lern- und Arbeitsleistung: Niemals zuvor gab es so viele Möglichkeiten, Wissen über unsere Gewohnheiten, unseren Lebensstil und Gesundheitszustand zu erlangen. Viele Menschen nutzen dieses Angebot mit dem Ziel, sich und ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihr Wohlbefinden zu steigern. Auch im Gesundheitswesen sieht man Potential in den aktuellen technischen Entwicklungen und der Fülle an Daten, die so gewonnen werden. Doch es gibt auch ein Unbehagen an diesen Trends. Denn der ständige Anspruch, sich zu verbessern, gesünder und verantwortungsbewusster zu leben, kann überfordern. In einer Gesellschaft, in der Selbstoptimierung zur Selbstverständlichkeit wird, wird das Leben des/der Einzelnen überschattet von der Frage: Bin ich wirklich gut genug?

Salutogenese

Inhalte des Seminars:

– Modelle der Gesundheitsförderung
– Reflexion des eigenen Gesundheitsbewusstseins