Beiträge

12 Bilder von Tellern mit gesunden, pflanzenbasierten Mahlzeiten

Mehr Obst und Gemüse fördern die Gesundheit von Mensch und Umwelt

12 Bilder von Tellern mit gesunden, pflanzenbasierten Mahlzeiten

Bildquelle: Summary Report of the EAT-Lancet Commission

Wie sollten Ernährung und Nahrungsmittelproduktion aussehen, so dass sie die wachsende Weltbevölkerung gesund ernähren kann und gleichzeitig mit den Ressourcen unseres Planten nachhaltig wirtschaftet? Die EAT-Lancet Kommission hat 37 führende Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus 16 Ländern verschiedener Disziplinen, zum Beispiel Gesundheit, Landwirtschaft, Politik und Ökologie, eingeladen, Ziele für eine gesunde Ernährung und eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion zu entwicklen. Die Empfehlungen der Expertengruppe wurden vor kurzem nun in einer Studie präsentiert.

Eine Ernährung auf der Basis von pflanzlichen Lebensmitteln mit weniger Nahrungsmitteln tierischer Herkunft nützt sowohl der Gesundheit als auch der Umwelt, betont die Forschergruppe. Um den angestrebten Wandel zu einer gesunden Ernährung bis 2050 zu erzielen, müssten sich Ernährungsgewohnheiten stark verändern. So sollte sich der Konsum von gesunden Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen mehr als verdoppeln. Gleichzeitig sollte – vor allem in den reicheren Ländern – deutlich weniger von weniger gesunden Lebensmitteln wie Zucker und rotem Fleisch verzehrt werden. Eine solche Veränderung der bestehenden Ernährungsgewohnheiten hätte bedeutende gesundheitliche Vorteile und könnte viele ernährungsbedingte Erkrankungen und Millionen vorzeitiger Todesfälle pro Jahr verhindern.

Eine pflanzenbasierte Ernährung der Weltbevölkerung ist auch die Voraussetzung für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion. Gleichzeitig müssten aber auch Lebensmittelverlust und –verschwendung reduziert werden; zudem seien Verbesserungen der Produktionstechniken notwendig, meinen die Experten, um mit Land- und Wasserressourcen schonend umzugehen und die Klimaziele der Pariser Vereinbarungen erreichen zu können.

Zum Weiterlesen:
Food in the Anthropocene: the EAT–Lancet Commission on healthy diets from sustainable food systems

Globale Ernährungsumstellung wäre gesund für Körper und Umwelt (APA Science)

Österreichs Fleischeslust (Wiener Zeitung vom 24.1.2019)

Veranstaltungen

Ernährung und nachhaltige Lebensstil: Zukunftsfähige Ernährung in der Schule

Nachhaltiges Essen und Trinken im Unterricht und im gelebten Schulalltag verankern; Ernährungskompetenz von jungen Menschen fördern; methodische Aufarbeitung.

Zielgruppe: LehrerInnen der LFS und HBLAs

VEÖ-Jahrestagung: Lebenwelt Darm – das Mikrobiom

Wer regelmäßig Fachzeitschriften liest, könnte gerade in den vergangenen Jahren den Eindruck gewonnen haben, dass fast ausschließlich auf dem Gebiet des Mikrobioms geforscht wird. Tausende Studien beschäftigen sich alljährlich mit den Bakterien, die in uns leben. Was haben wir unseren kleinen einzelligen Mitbewohnern zu verdanken? Wofür sind sie verantwortlich? Was hält uns gesund, was macht uns krank? Sind die Bakterien gar schuld an Übergewicht, Allergien oder diversen Erkrankungen?

Die Jahrestagung des Verbands der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) widmet sich heuer dem hochbrisanten Thema „Lebenswelt Darm – das Mikrobiom“. Namhafte Experten aus Medizin, Diätologie und Ernährungswissenschaften bringen uns auf den aktuellsten Forschungsstand und diskutieren viele offene Fragen rund um unseren Darm.

Alles Bio, oder was? Eine Expedition durch den Kennzeichnungsdschungel

Vielen ist nicht egal, wo unsere Lebensmittel herkommen und unter welchen Bedingungen sie erzeugt werden – und das ist gut so! Unsere Kaufentscheidungen haben Einfluss: auf die Einkommenssituation unserer heimischen Landwirte, auf die sozialen Bedingungen, unter denen Landarbeiter in Schwellenländern arbeiten müssen. Auf die Haltungsbedingungen von Tieren, die Erhaltung alter Nutztierrassen und Gemüsesorten bis hin zur Abholzung von Regenwäldern zur Produktion von Futtermitteln – mit klimarelevanten Folgen. Fairtrade-Zeichen, diverse Biosiegel und andere Gütesiegel können uns bei unseren Kaufentscheidungen Orientierung geben – doch welches Zeichen steht wofür?

Inhalte:

  • Die landwirtschaftliche Produktion in Österreich
  • Qualität am POS (point of sale) erkennen
  • Regionale Einkaufsmöglichkeiten für Schule und daheim kennen lernen

Essen & Trinken: Ausgewogen und nachhaltig von Anfang an!

Einbettung des Themas „ Ernährungsökologie“ im Kindergarten.