Lebensmittelwerbung – kritisch hinterfragt

Inhalt

In Österreich existiert ein duales System zur Beschränkung der Werbung. Es gibt gesetzliche Regelungen und Selbstbeschränkungsrichtlinien. Gleichzeitig ist die Freiheit der Werbung im Grundrecht der freien Meinungsäußerung in der Verfassung verankert.

Ein Ethik-Kodex soll Verbraucher/innen vor Missbrauch der Werbung schützen. Es geht darum, diskriminierende, die Würde des Menschen verletzende oder irreführende Werbemaßnahmen zu verhindern. Der Österreichische Werberat (www.werberat.at) hat die Aufgabe, die Werbewirtschaft zu dieser Selbstbeschränkung anzuhalten und gleichzeitig Missbrauch aufzuzeigen. Konsumenten und Konsumentinnen können beim Österreichischen Werberat Beschwerden einreichen (http://www.werberat.or.at/beschwerde.aspx), die ihrer Meinung nach diesen Ethik-Kodex verletzen. Werbung die sich an Kinder und Jugendliche richtet, unterliegt dabei speziellen Beschränkungen. Mehr dazu hier: Werberat

Speziell für Werbung an Schulen wurde seitens des Bildungsministeriums in einem Rundschreiben die wichtigsten Rahmenbedingungen und Bestimmungen zusammengefasst: Rundschreiben Nr. 10/2015: Kommerzielle Werbung an Schulen – Verbot aggressiver Geschäftspraktiken. Hier zum Nachlesen: www.bmb.gv.at/ministerium/rs/2015_10.html

Je früher Kinder und Jugendliche lernen Werbung und ihre Methoden kritisch zu hinterfragen, umso bewusster können sie Kaufentscheidungen treffen. Insbesondere Lebensmittelwerbung bewegt sich oft auf einem schmalen Grat zwischen dem was erlaubt ist und dem was bereits Irreführung oder Täuschung ist.

Quelle: Österreichischer Werberat www.werberat.at

Schulstufe: ab 3. Schulstufe

Lernziele, Kompetenzen:

  • Die Schüler/innen setzen sich kritisch mit Lebensmittelwerbung auseinander.
  • Die Schüler/innen erkennen, wie Werbung wirkt.
  • Die Schüler/innen können Werbestrategien, -mittel und -mechanismen benennen.

Weiterführende Infos & Linktipps: