Übergänge bewältigen, Zugehörigkeit entwickeln

Knapp 85.000 Taferlklassler haben vor kurzem ihre Schullaufbahn begonnen, fast ebenso viele Kinder (ca. 82.000) haben von der Volksschule in eine Schule der Sekundarstufen gewechselt. Dazu kommen noch die Schülerinnen und Schüler, die nach der 8. oder 9. Schulstufe in eine weiterführende Bildungsinstitution oder Ausbildung umsteigen. Sie alle müssen mit den tiefgreifenden Veränderungen, die sie mit dem Schuleintritt, dem Schulwechsel oder dem Eintritt ins Berufsleben erwarten, zurechtkommen.

Die offensichtlichsten Veränderungen betreffen die schulischen Anforderungen. Erstklässler müssen sich erst an den strukturierten Vormittag mit Unterrichtseinheiten gewöhnen. Für die älteren Kinder und Jugendlichen bedeutet jeder Wechsel in eine weiterführende Schule neue und ungewohnte Aufgaben, die mehr Aufmerksamkeit und erhöhten Aufwand erfordern. Daneben gilt es, sich in einer neuen Umgebung und in einem nicht vertrauten sozialen Umfeld zurechtzufinden: Die Lehrerinnen und Lehrer sind ebenso fremd wie die meisten Mitschülerinnen und Mitschüler. Die neue Klasse muss sich erst kennenlernen und zusammenfinden.

Schüler und Schülerinnen, die das Gefühl haben, dass sie dazugehören, dass sie von Lehrkräften und Gleichaltrigen geschätzt und geachtet werden, können sich besser auf das Lernen einlassen. Sie zeigen weniger häufig problematisches Verhalten, sind sicherer in sozialen Interaktionen und bilden leichter Freundschaften. Sie haben eine positive Einstellung zum Unterricht und zu ihren Lehrkräften, sind ausdauernder bei Lernschwierigkeiten und zeigen generell bessere Lernerfolge.

Wie man Kinder und Jugendliche unterstützen kann
Wie lange Eingewöhnungsphasen dauern, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Einige Kinder finden sich rasch zurecht, bei anderen kann dieser Prozess auch bis zu zwei Jahre dauern. Geduld und Einfühlungsvermögen sind gefragt, wenn der Schulalltag nicht sofort gut läuft oder die Leistungen zu Beginn zu wünschen übrig lassen. Besonders Schulanfänger müssen mit sehr vielen neuen Eindrücken und Herausforderungen fertig werden. Eltern können ihre Kinder unterstützen, indem sie für einen strukturierten Tagesablauf auch außerhalb der Schule sorgen, aufmerksam zuhören und trösten und ermutigen, wenn es Probleme gibt.

Programme aus den USA versuchen Übergangsphasen zu erleichtern, indem Schülerinnen und Schülern vermittelt wird, dass Gefühle der Fremdheit und Orientierungslosigkeit in der Zeit der Eingewöhnung völlig normal sind und mit der Zeit nachlassen. So können zum Beispiel Berichte von älteren Schülern und Schülerinnen über ihre erste Zeit an der Schule, über ihre Erfahrungen in der Eingewöhnungsphase und über die Dauer dieser Übergangszeit für die Neulinge hilfreich sein. Die Schulanfänger können dann ihre eigenen Erfahrungen niederschreiben und mit den Berichten der Vorgängergeneration vergleichen; außerdem können von ihren Darstellungen die nächsten Jahrgänge profitieren.

In eine ähnliche Richtung gehen Mentoring- oder Buddy-Programme. Dabei nehmen ältere Schülerinnen und Schüler die Neulinge unter ihre Fittiche, stehen für Fragen zur Verfügung und begleiten durch die Eingewöhnungsphase. Buddy-Systeme haben sich in allen Schultypen und Altersgruppen bewährt – von der Grundschule bis zur Universität.

Wenn die Eingewöhnungsphase ungewöhnlich lang dauert und sich Heranwachsende in der neuen Schule, der neuen Klasse überhaupt nicht wohl fühlen, kann ein Beratungsgespräch mit einem Schülerberater, einer Schülerberaterin, einer Beratungslehrkraft oder der Schulpsychologin, dem Schulpsychologen hilfreich sein. Einen Überblick über Beratungssysteme in und für Schulen bietet die gleichnamige Broschüre des Bildungsministeriums.

Linktipps:
GIVE-Blog: Als Klasse zusammenfinden.
kontakt & co: Tools4Schools – Wir werden eine Klassengemeinschaft

Literatur:
Gesundheit.gv.at: Psychologische Tipps zum Schulstart.
URL: https://www.gesundheit.gv.at/aktuelles/archiv-2010/psycholog-tipps-schule-hk (11.9.2018)
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: Übergänge bruchlos gestalten.
URL: https://www.zukunftsschulen-nrw.de/cms/front_content.php?idcat=275 (11.9.2018)
Romero, C. (2015): What We Know About ‚Belonging from Scientific Research.
URL: http://mindsetscholarsnetwork.org/wp-content/uploads/2015/09/What-We-Know-About-Belonging.pdf (11.9.2018)

Sie wissen, worauf es ankommt: Gesunde Schule-Profis im Interview, Teil 2

Gesundheit ist eine wichtige Ressource für alle Schulen. Gesundheitlich belastete Schülerinnen und Schüler sind in ihrer Lern- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Lehrerinnen und Lehrer, die sich unwohl und krank fühlen, sind oft nicht in der Lage, ihren beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Es gibt viele gute Gründe, warum Gesundheit ein Thema für Schulen sein kann, und Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren, die schulische Gesundheitsförderung wirkungsvoll machen.

Im zweiten Teil unserer Serie „Sie wissen, worauf es ankommt“ sprechen wir mit Mag. Dr. Christine Winkler-Ebner. Sie betreut das Netzwerk „Gesundheitsförderung an Salzburgs Schulen“ bei AVOS, das seit 12 Jahren Schulen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit unterstützt.

GIVE: Liebe Christine, Gesundheit und Gesundheitsförderung ist vielen Schulen ein wichtiges Anliegen. Wie schaut für dich eine gesunde Schule aus?

Christine Winkler-Ebner: In einer Gesunden Schule ziehen alle Beteiligen (SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, nicht-pädagogisches Personal) an einem Strang. Die Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung wird im täglichen Tun verankert, d.h. in schulischen Abläufen, im Unterricht, in der Pause. Sei es die bewegungsanregende Gestaltung des Schulhofs oder im Schulgebäude, das Anlegen eines Hochbeetes – pflanzen und ernten – oder das Erarbeiten von Schul- und Klassenregeln als Basis für ein friedvolles Miteinander. Gemeinsame Aktivitäten und gemeinsames Gestalten fördern nicht nur das Schulklima, sondern auch die Gesundheit. Eltern bringen sich aktiv ein und entlasten so auch die Lehrpersonen.

GIVE: Welchen Vorteil haben deiner Meinung nach Schulen, wenn sie sich mit Gesundheit beschäftigen?

Christine Winkler-Ebner: Das Bewusstsein für die eigene Gesundheit und das Erkennen von Chancen und Möglichkeiten, die Gesundheit zu verbessern, steigt. Es entsteht immer wieder ein AHA-Erlebnis, wenn einem bewusst wird, wie man mit kleinen Veränderungen etwas bewirken kann. Z.B. eine Pädagogische Konferenz startet mit einem gemeinsamen Essen, Austausch, bevor es mit der eigentlichen Arbeit losgeht. Oder das Einführen von Ruhe- und Rückzugsräumen, die sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen nutzen können.

GIVE: Auf welche Stolpersteine müssen Schulen deiner Erfahrung nach achten, wenn sie sich auf diesen Prozess einlassen?

Christine Winkler-Ebner: Unsere Devise ist immer: Schritt für Schritt und gemeinsam, Aufgaben gut koordinieren und das Wissen und die Kompetenz aller bündeln. Da entsteht am meisten und wir von AVOS unterstützen hier die Schulen bei dem Prozess in verschiedensten Projekten.

GIVE: Welche Angebote bietet das Netzwerk „Gesundheitsförderung an Salzburgs Schulen“ für Schulen?

Christine Winkler-Ebner: Das Netzwerk ist vielschichtig. Zum einen betreuen wir Initiativen wie Gesunde Volksschule, Bewegte und Gesunde Schule (NMS,PTS) sowie Fokus Ernährung | Gemeinschaftsverpflegung, welche die Schulen in Anspruch nehmen können und eine intensivere Begleitung erfahren. Wir koordinieren und verwalten darüber hinaus ein Anbieter-/Partnernetzwerk Gesunde Schule, in dem Institutionen sowie EinzelanbieterInnen als ExpertInnen mit ihren gesundheitsförderlichen Angeboten den Schulen zur Verfügung stehen. Einerseits fließen die Angebote in unsere Projekte mit ein, andererseits können sich alle interessierten Schulen über Angebote zur schulischen Gesundheitsförderung informieren und diese auch nach der Projektphase nutzen.

GIVE: Was machst du persönlich am liebsten für deine Gesundheit?

Christine Winkler-Ebner: Ich bin sehr gerne in der Natur, Bergsteigen, Radfahren – am besten mit der Familie und FreundInnen.

GIVE: Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt:
Mag. Dr. Christine Winkler-Ebner
Bereichsleitung Gesundheitsförderung
AVOS – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin GmbH
winkler-ebener@avos.at
www.avos.at und http://gesundeschule.salzburg.at

Logo "10 Jahre Gesunde Schule"

Sie wissen, worauf es ankommt: Gesunde Schule-Profis im Interview

Gesundheit ist eine wichtige Ressource für alle Schulen. Gesundheitlich belastete Schüler/innen sind in ihrer Lern- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Lehrerinnen und Lehrer, die sich unwohl und krank fühlen, sind oft nicht in der Lage ihren beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Es gibt viele gute Gründe, warum Gesundheit ein Thema für Schulen sein sollte, und Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren, die schulische Gesundheitsförderung wirkungsvoll machen.

Logo "10 Jahre Gesunde Schule"Das Programm „Gesunde Schule“ der Initiative „Tut gut!“ in Niederösterreich begleitet und betreut seit 10 Jahren Schulen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit. Wir sprechen heute mit Programmleiterin Inge Gerstl, MA.

GIVE: Liebe Inge, Gesundheit und Gesundheitsförderung ist vielen Schulen ein wichtiges Anliegen. Wie schaut für dich eine gesunde Schule aus?

Inge Gerstl: Für mich gibt es nicht DIE gesunde Schule, sondern unglaubliche viele verschiedene Variationen. Aber eines haben für mich all diese Schulen gemeinsam – das positive, angenehme Schulklima, welches man beim Beschreiten der Schule empfindet. Ich finde, man spürt relativ schnell, ob ein wertschätzender Umgang untereinander herrscht, ob alle gerne hier sind und ob sie Freude am Tun haben und das wirkt sich dann auch auf ihre Gesundheit aus.

GIVE: Welchen Vorteil haben deiner Meinung nach Schulen, wenn sie sich mit Gesundheit beschäftigen?

Inge Gerstl: Sehr viele. Einerseits kann sich jede/jeder individuell für sich und ihre/seine Gesundheit etwas mitnehmen und andererseits hat es positive Auswirkungen auf die gesamte Schule, das Schulklima und infolgedessen auch auf das Lehren und Lernen. Egal ob Pädagogin/Pädagoge, Schülerin/Schüler oder nicht unterrichtendes Personal, man ist so viel Zeit seines Leben in der Schule, deshalb finde ich gerade das Thema Gesundheit im Setting Schule besonders wichtig!

GIVE: Auf welche Stolpersteine müssen Schulen deiner Erfahrung nach achten, wenn sie sich auf diesen Prozess einlassen?

Inge Gerstl: Ein großer Stolperstein ist manchmal, dass sich nur eine oder wenige Personen für das Thema an der Schule einsetzen und dann natürlich die gesamte „Arbeit“ bei ihnen bleibt. Das kann sich in Folge dann demotivierend und belastend auf die Gesundheit auswirken. Ich finde jede Schule sollte sich im Team gut überlegen, welche gesundheitsförderlichen Maßnahmen sie angehen wollen, aber auch welche sie eventuell weglassen. Besser eine Maßnahme und jede/jeder hat Freude daran, als zehn und alle sind ausgebrannt.

GIVE: Welche Angebote bietet die Initiative „Tut gut!“ für Schulen?

Inge Gerstl: Das Programm »Gesunde Schule« in Niederösterreich unterstützt Schulen der Sekundarstufe 1 dabei, die Gesundheit aller Beteiligten zu stärken. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, Lehrerinnen und Lehrern sowie allen am Schulleben Beteiligten soll gefördert werden. Gleichzeitig werden der Bildungs- und Erziehungsauftrag unterstützt, die Leistungsfähigkeit erhöht und somit der Lehr- und Lernerfolg gefördert. Somit werden letztendlich auch das Wohlbefinden und das Image der Schule gesteigert. Konkret werden unsere Programmschulen von einer Gesunde Schule Beraterin begleitet, welche sie dabei unterstützt, schulspezifische Maßnahmen festzulegen und diese erfolgreich umzusetzen.

GIVE: Was machst du persönlich am liebsten für deine Gesundheit?

Inge Gerstl: Sport, am besten mit Freund oder Freundinnen, als Ausgleich zum vielen Sitzen und zum Abschalten. Wenn möglich auch viel Zeit mit Familie und Freunden verbringen, um über Gott und die Welt zu plaudern und über viel Blödsinn lachen zu können. 

GIVE: Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt:
Inge Gerstl, MA
Bereich Bildung, Initiative „Tut gut!“
NÖ Gesundheits- und Sozialfonds
inge.gerstl@noetutgut.at
www.noetutgut.at

Geld für die Schule – Möglichkeiten und Grenzen

Projekte, Maßnahmen zur Schulraumgestaltung oder nötige Unterstützung durch externe Beraterinnen – Schulen stoßen aus ganz unterschiedlichen Gründen an ihre finanziellen Grenzen. Gleichzeitig werden bestehende Förderangebote oft nicht genutzt. Ein bedachter Umgang mit Sponsoring und Werbung sowie die Beantragung von Fördermitteln kann Schulen helfen, die nötigen finanziellen Ressourcen aufzustellen. Weiterlesen

Zuckerherzen mit der Aufschrift Love

Sexualität – eine wichtige Determinante von Gesundheit

Am 24. Oktober 2017 fand im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen der 2. Teil der Veranstaltungsreihe „Sexuelle Gesundheit – ein blinder Fleck im österreichischen Gesundheitssystem?“ statt. Im Fokus der Tagung standen die psychosozialen Aspekte von sexueller Gesundheit im Lebensverlauf. Die Teilnehmer/innen erwarteten spannende Referate zum IST-Stand zur Förderung der Sexuellen Gesundheit aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den vielfältigen Zusammenhang von sexueller Gesundheit mit körperlicher und seelischer Gesundheit sowie Aspekten der Identitätsbildung. Kurze Inputs zur Sexualität in den verschiedenen Lebensphasen rundeten das Programm ab.

Aktionsplan zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit – leaving no one behind
Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sexuelle Gesundheit untrennbar mit Gesundheit insgesamt, Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. Als Voraussetzung für sexuelle Gesundheit definiert sie „…eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen, sowie die Möglichkeit, angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen zu machen, und zwar frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt.“ Im Action Plan for Sexual and Reproductive Health (PDF) werden Ziele formuliert, wie die sexuelle Gesundheit der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten verbessert und gewährleistet werden kann. Umfassende Sexualerziehung in Schulen leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Die Förderung von (sexueller) Gesundheit in der Schule …
Neben dem Zuhause ist Schule eine der wichtigsten Lebenswelten, um Kinder und Jugendliche in ihrer gesunden körperlichen und sexuellen Entwicklung zu unterstützten. Schule ist für sie nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort, wo Partnerschaften und Beziehungen entstehen und wo Schülerinnen und Schüler miteinander über Sexualität reden. Es gehört zum Lehr- und Erziehungsauftrag der Schule, dass Schülerinnen und Schüler altersadäquate sexualpädagogische Angebote und Unterstützung in ihren Entwicklungsaufgaben erhalten. Zeitgemäße Sexualerziehung in Schulen beleuchtet nicht nur die negativen und mit Krankheiten assoziierten Aspekte von Sexualität, sondern versucht, ein positives Körperbild zu vermitteln und das Selbstwertgefühl zu stärken.

… und was bedeutet das konkret?
Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist immer auch mit der sexuellen Entwicklung verknüpft. Es ist daher sinnvoll, früh mit Sexualerziehung zu beginnen. Im Volksschulalter geht es vor allem darum, Grundlagenwissen über Sexualität zu vermitteln, den Körper und damit verbundene Gefühle zu thematisieren. In der Pubertät sollen körperliche und seelische Veränderungen, die Jugendliche häufig verunsichern, besprochen werden. Zudem benötigen Jugendliche Unterstützung, um eine positive Haltung dem eigenen Körper und der eigenen Sexualität gegenüber zu entwickeln und dadurch selbstbestimmt handeln zu können. Idealerweise findet schulische Sexualerziehung mit Partnern, wie z.B. Eltern und Erziehungsberechtigten, Beratungsorganisationen, medizinischem Personal oder anderen Personen, die in direktem Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern stehen, statt.

GIVE-Material:
Für alle Schulstufen haben wir die Materialien „Sexualerziehung in der Schule“ erstellt, die Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützten, die (sexuelle) Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Literaturtipp:
HAUSER, Sonja / ZANKL, Claudia / FRAUENSCHUH, Judith (2016): Muss man beim Sex die Unterhosen ausziehen? Methodenbuch für 9-11 Jährige. Bundeszentrum für Sexualpädagogik (Hrsg.).

Ungesunde und absurde Körpertrends im Internet – welche Gefahr geht von ihnen aus?

Belly-Button-, Thigh Gap-, Bikini Bridge- oder Collarbone-Challenge sind nur eine kleine Auswahl an Körpertrends, die im Internet kursieren. Mittels Videos oder Fotos können sich InternetuserInnen daran beteiligen. Weiterlesen

Die rauchfreie Schule

Seit mehr als 10 Jahren ist in Österreich ein absolutes Rauchverbot für öffentliche Gebäude in Kraft. Dieses Rauchverbot gilt selbstverständlich auch für Schulen. Das Rauchen ist für alle Personen, die sich im Schulgebäude aufhalten, untersagt, also nicht nur für Schüler und Schülerinnen, Weiterlesen

Alkohol an der Schule?

Für viele Schulen stellt sich bei Schulfesten die Frage: Ist der Konsum von Alkohol in der Schule generell verboten? Für Schülerinnen und Schülern ist der Umgang mit Alkohol in der Rechtsvorschrift für Schulordnung geregelt. Weiterlesen

Impfen – eine wichtige Maßnahme zur Prävention von Infektionskrankheiten

Impfungen zählen zu den wichtigsten Maßnahmen der Prävention von Infektionskranken. Neben Hygienemaßnahmen tragen sie dazu bei, dass Auftreten von Infektionskrankheiten zu verhindern und deren Verbreitung einzudämmen. Weiterlesen

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen

Bild: © WHO

Der heurige Weltgesundheitstag am 7. April ist dem Thema „Depressionen“ gewidmet. Etwa 4,4% der Menschen weltweit sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von Depressionen betroffen. Weiterlesen