Aktuelle Neuigkeiten zu Gesundheit, Veröffentlichungen und Schule

Wiener Gesundheitspreis 2020

„Gesundheit & Sport“ stehen im Mittelpunkt des Wiener Gesundheitspreises 2020. Das Ziel des Wiener Gesundheitspreises ist es, neue und erfolgreiche Wege in der Gesundheitsförderung vorzustellen und auszuzeichnen. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben; in der Kategorie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“ sind auch Schulen und andere Bildungseinrichtungen eingeladen mitzumachen. Einreichschluss ist der 15. Mai 2020!

Die Preisverleihung findet am 21. September 2020 im Rahmen der Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2020 statt.

Logo und Schriftzug des Programms Respekt: Gemeinsam stärker

Neues Wiener Schulprojekt „Respekt: Gemeinsam stärker“

„Respekt: Gemeinsam stärker“ ist ein neues Präventionsprogramm, mit dem die Stadt Wien gezielt Herausforderungen im Schulalltag begegnet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer Schulkultur des gegenseitigen Respekts. Das bedeutet, dass Konflikte konstruktiv geführt werden können und Schule so zu einem Ort wird, an dem sich alle wohlfühlen.

Im Sommersemester 2020 wird an fünf Standorten gestartet, weitere Standorte folgen im Herbstsemester 2020/21. In jeder Schule wird zuerst der besondere Bedarf geklärt, danach werden passende Angebote erarbeitet, um spezifische Herausforderungen am Standort zu bearbeiten. Externe KooperationspartnerInnen arbeiten pädagogisch mit den SchülerInnen, unterstützen die LehrerInnen bei der Bewältigung ihres vielschichtigen Alltags und versuchen Eltern für eine stärkere Vernetzung mit der Schule zu gewinnen. Ein Jahr lang werden die Schulen intensiv begleitet.

Frühlingsakademie des Vereins Dialog

Bereits zum vierten Mal findet heuer die „Dialog: Frühlingsakademie“ statt! Von 20. bis 24. April 2020 bietet der Verein Dialog im Rahmen der Frühlingsakademie spannende Workshops und Vorträge zum Thema Sucht und Suchtprävention an.

Der Verein Dialog ist die größte ambulante Suchthilfeeinrichtung Österreichs. An sechs Standorten in Wien werden zahlreiche Angebote für Suchtmittelkonsumenten/innen und ihre Angehörigen sowie für interessierte Einzelpersonen, Schulen, Organisationen und Betriebe umgesetzt. Das Fortbildungsangebot der „Dialog: Frühlingsakademie“ richtet sich an Personen, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Sucht auseinandersetzen wollen.

Awareness-Kampagne zum Thema Sexuelle Gesundheit „Ich will es wissen“

Sexualität ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Hartnäckige Mythen über sexuell übertragbare Krankheiten, Verhütung, und Liebe führen oftmals zu einer Fehleinschätzung von Risiken und Schutzmöglichkeiten. Verzerrte und problematische Bilder von Sexualität und Intimität, sowie die permanente Konfrontation mit sexualisierten Inhalten in Medien und Kultur, schaffen Klärungsbedarf bei Jugendlichen.

Die AIDS-Hilfen Österreichs bieten Workshops für Jugendliche zur Vermittlung sexueller Gesundheitskompetenzen. Ziel ist es, einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität zu fördern. Außerdem bieten sie Fortbildung für Lehrer/innen und Pädagogen/innen an, die diese dabei unterstützen, die Themen Sexualität und Gesundheit selbstständig und interaktiv im Unterricht zu bearbeiten. In den Fortbildungen wird anhand von erprobten Methoden gezeigt, wie das Thema sexuelle Gesundheit altersgerecht im Unterricht vermittelt werden kann.

Website zur Kampagne: „Ich will es wissen“

Materialien zur schulischen Bubenarbeit

Bubenarbeit in der Schule hilft dabei, traditionelle Geschlechterstereotype abzubauen, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Entwicklung einer eigenständigen Geschechtsidentität. Burschen setzen sich reflektiert mit patriarchalen Strukturen auseinander. Sie entwickeln ein selbstkritischesReflexionsvermögen und erweitern ihre Handlungskompetenz. Die aktuellen Matialien von Zentrum Polis – Politik lernen in der Schule bieten einen Einstieg in Geschlechtertheorien und Sichtweisen auf Männlichkeiten, eine kleine Geschichte der Bubenarbeit und viele praktische Methodentipps und Unterrichtsbeispiele für die Schule.

polis aktuel 6/2019: Schulische Bubenarbeit gibt es zum Download oder zum Bestellen.

Logo der Initiative "Kinder essen gesund"

Initiative „Kinder essen gesund“

Die österreichweite Initiative „Kinder essen gesund“ hat eine bessere Ernährung von Kindern zum Ziel. Denn gesundes Essen und Trinken beginnt in der Kindheit! Früh erlernte Ernährungsweisen können die späteren Ernährungsgew ohnheiten ein Leben lang prägen.
Seit Kurzem steht nun die Website der Initiative online. Deren Herzstück ist die Toolbox. Hier werden viele hilfreiche Materialien für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Essensverantwortliche und Gemeinschaftsverpfleger zur Verfügung gestellt.

Mehr zur Initiative unter: kinderessengesund.at

Cover der Broschüre Lebenskompetenzen fördern

Lebenskompetenzen fördern – aktualisierte Neuauflage

Suchtvorbeugung in der Schule ist nicht schwer! Moderne Suchtprävention passt nämlich sehr gut zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Im Mittelpunkt steht die Förderung der persönlichen und sozialen Fähigkeiten – oder anders gesagt: der Lebens- und Gesundheitskompetenzen – von Schülerinnen und Schülern. Diese persönlichen und sozialen Kompetenzen haben sich als wirksame „Schutzfaktoren“ gegen die Entwicklung von Abhängigkeiten erwiesen. Die Schule als Lebensraum, der unterstützende und fördernde Strukturen aufweist, ist ein weiterer Schutzfaktor. Die dritte Säule moderner Suchtprävention ist das Wissen über Suchtmittel und ihre Auswirkungen; es hilft den Heranwachsenden sich zu orientieren und das Risiko von Substanzkonsum richtig einschätzen zu können.

Lehrerinnen und Lehrer, die Suchtvorbeugung in der Schule umsetzen möchten, können auf die Unterstützung von kompetenten Fachleuten zurückgreifen, auf fertig entwickelte und erprobte Programme und auf eine Fülle von wertvoller Literatur. Die aktualisierte Neuauflage unserer Materialien „Lebenskompetenzen fördern“ erklären die Grundlagen schulischer Suchtprävention, stellen bewährte Programme und unterstützende Fachstellen vor. Die Materialien sind für Pädagoginnen und Pädagogen kostenlos.

 

Tipps fürs Lernen – Neue Broschüre des BMBWF

Die neue Broschüre „Lernen lernen“ gibt Empfehlungen für erfolgreiches Lernen, die sich in der schulpsychologischen Praxis bewährt haben. Sie richtet sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler zur Reflexion und Optimierung ihrer Lernprozesse, ist aber auch für Lehrer/innen und Eltern interessant. Die Informationen und Tipps zum Lernen wurden Wissenschafter/innen und Schulpsychologen/-psychologinnen erstellt.

Die Broschüre kann im Publikationenshop des Bildungsministeriums bestellt oder heruntergeladen werden.

Programm „Familien stärken“ für Familien und Kinder von 10 bis 14 Jahren

Das Programm „Familien stärken 10–14“ unterstützt Wiener Familien dabei, das Leben in der Familie möglichst konfliktfrei zu gestalten und die Lebenskompetenzen der Kinder zu fördern. Es hilft nachweislich dabei, die Eltern-Kind-Beziehung zu verbessern.

Das Programm wird für alle Familien in Wien, die mindestens 1 Kind im Alter von 10-14 Jahren haben, kostenfrei angeboten. Am besten wirkt es, wenn beide Elternteile oder Erziehungsberechtigten gemeinsam mit ihrem Kind teilnehmen. Das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien bietet „Familien stärken 10-14“ gemeinsam mit Kolping Österreich seit 2017 in Wien an.

Neue Materialien „Positive Körperbilder fördern“

Fast die Hälfte der österreichischen Schülerinnen und Schüler sind mit ihrem Aussehen und ihrem Körper unzufrieden, legen die Daten der HBSC-Erhebung 2018 nahe. Die körperlichen Veränderungen während des Heranwachsens und in der Pubertät verunsichern. Besonders Kinder und Jugendliche mit geringem Selbstwert neigen dazu, sich selbst und ihr Aussehen als negativ einzuschätzen. Die allgegenwärtigen Bilder von gut aussehenden, attraktiven Menschen in den Medien, der Werbung und auf Social Media können Jugendliche zusätzlich verunsichern, wenn sie sich mit den dargestellten Models oder Celebrities vergleichen.

Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper und dem eigenen Aussehen ist für die Identitätsentwicklung und für das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendliche jedoch wesentlich. Die neue Broschüre „Positive Körperbilder fördern“ bieten Lehrerinnen und Lehrern Anregungen, wie sie Heranwachsende bei der Entwicklung eine positiven Körperbildes unterstützen und deren Selbstwert, Körperakzeptanz und psychische Gesundheit fördern können.

Die Materialien können hier kostenlos angefordert werden.