Neue Daten zur Gesundheit von österreichischen Schülerinnen und Schülern

Alle vier Jahre werden im Rahmen der internationalen HBSC-Studie Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren zur ihrer Gesundheit und ihrem Gesundheitsverhalten befragt. Nun liegen die Ergebnisse der jüngsten Erhebung aus dem Jahr 2018 vor. Und sie zeigen, dass sich der positive Trend im Gesundheitsverhalten der österreichischen Jugendlichen fortsetzt. Gesundheitsschädliches Verhalten geht weiter zurück; die Heranwachsenden konsumieren weniger Tabak und Alkohol, außerdem auch weniger Süßigkeiten und zuckerhaltige Limonaden. Dagegen zeigen sich günstige Tendenzen bei gesundheitsförderlichen Gewohnheiten wie Bewegung und Sport oder täglichem Konsum von Gemüse.

Besonders erfreulich sind die positiven Veränderungen im Bereich Mobbing. Mobbing war in den vergangenen Jahren im internationalen Vergleich in Österreich relativ verbreitet. Die aktuelle Erhebung zeigt, dass die Mobbing-Raten stark rückläufig sind. Diese erfreuliche Entwicklung führen die Studien-Autoren auch auf die Bemühungen von Schulen zurück, die soziales Lernen und Mobbing-Prävention in den letzten Jahren verstäkrt in die Curricula aufgenommen haben.

Weniger günstige Veränderungen zeigen sich beim subjektiven Gesundheitszustand und bei der Beschwerdelast. Die Schülerinnen und Schüler berichten vermehrt von Symptomen wie Gereiztheit, Nervosität, Niedergeschlagenheit, Kopfschmerzen oder Einschlafschwierigkeiten. Ebenso ist die Belastung durch schulische Anforderungen gestiegen. Auch der Druck durch „Social Media“ macht sich negativ bemerkbar; etwa 10% der Jugendlichen weisen einen bedenklichen Umgang mit den sozialen Medien auf.

Insgesamt, so die Autorinnen und Autoren, zeigen die aktuellen HBSC-Ergebnisse jedoch mehr positive als negative Entwicklungen auf, worin sich der Erfolg der vielfältigen gesundheitsfördernden Projekte und Programme für Kinder und Jugendliche – auch in den Schulen – erkennen lasse.

Ergebnisse des HBSC-Survey 2018 (PDF)